Drohn(e)

Auch wenn die fleißige honigsammelnde Biene immer weiblich ist, ohne ihn gibt es kein Bienenvolk und damit auch keinen Honig: gemeint ist der Drohn oder umgangssprachlich, die Drohne. Diese männliche Biene (oder auch Hummel, Wespe und Hornisse) entstehen aus den unbefruchteten Eiern, die eine Königin ablegt. Ihre Körper und auch Augen sind größer und als die bei den Arbeiterinnen. Der Drohn hat aber keinen Stachel und kann deshalb nicht stechen. Die meiste Zeit ihres Lebens sind diese Drohne recht träge, sie beteiligen sich nicht am Sammeln von Pollen oder Nektar, sondern lassen sich füttern und tragen nur selten zum Gesamtwohl des Bienenvolks bei: zum Beispiel wenn sie die Brut wärmen oder den Bienenstock im Sommer kühlen.

Die wesentliche Funktion der Drohnen ist jedoch die Begattung der Bienen-Königinnen. Dabei paart sich die Königin meist mit zehn bis zwanzig Drohnen. Den Samen speichert und mischt sie - er reicht ihr für die Befruchtung der Eier ein ganzes Leben lang. Nach der Paarung sterben die Drohnen.

Bei den Honigbienen treten die Drohnen nur in der Schwarmzeit auf, also während der Vermehrungsphase eines Bienenvolks. Diese dauert meist etwa von April bis August.

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